In einer umkämpften Partie besiegte der DFC die Reserve aus Nettetal mit 2:1 (1:1) durch Tore von Niko Kiefer (9.) und Niklas Reimelt (67.).
Dülken startete stark, lief den Gegner früh an und konnte direkt Druck auf das Tor der Gäste ausüben. Nach schöner Vorarbeit von Reimelt, der 3 Gegner aussteigen ließ, erzielte Niko Kiefer mit einem Schuss aus 7 Metern die frühe Führung. Danach entwickelt sich eine ausgeglichene Partie, allerdings nur zwischen den Strafräumen.
Eine etwas ungestüme Aktion im eigenen Strafraum brachte Nettetal wieder in die Partie, denn den Foulelfmeter konnte zum 1:1 verwandelt werden (32.). Danach kamen die Gäste besser ins Spiel, konnten aber keinen weiteren Treffer erzielen.

Nach dem Wechsel erwischte Dülken wieder den besseren Start. Man konnte an das frühe Pressing der ersten Hälfte anknüpfen. In der 66. Minuten überschlugen sich dann allerdings die Ereignisse. Nach einem Foul im DFC-Strafraum gab es wieder Elfmeter für Nettetal. Dülkens Keeper Maher Aba-Said war aber zur Stelle und konnte den Ball abwehren (siehe Foto). Dieser abgewehrte Ball wurde sofort nach vorne gespielt wo ein Torschuss vom Nettetaler Rexhepi nur mit der Hand abgewehrt werden konnte. Nun gab es Handelfmeter für Dülken, außerdem die rote Karte für Rexhepi. Die Chance zur Führung ließ sich Reimelt nicht nehmen und traf zum 2:1.

Die Schlußphase wurde dann immer hektischer. Dülken gelang es nicht die zahlenmäßige Überlegenheit in Spielruhe umzumünzen. Nettetal warf alles nach vorne, konnte aber keinen Treffer mehr erzielen. Kurz vor Schluß hätte Reimelt die Partie endgültig entscheiden können. Er selbst wurde im Strafraum gefoult, setzte den Strafstoß allerdings neben das Tor. Als Folge des Fouls gab es noch ein gelb rote Karte gegen Nettetal.

Nach dem Schlußpfiff war der Jubel auf Dülkener Seite groß. Mit 13 Punkten nach 6 Spielen steht der DFC besser da, als selbst die größten Optimisten nicht gehofft hatten.
Doch Achtung, noch ist nichts erreicht. Aber wenn die Mannschaft mit soviel Herz, Leidenschaft und Willen zu Werke geht, werden wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben.