Am Tag der deutschen Einheit ging es im Kreispokal zuhause gegen den Hülser SV. Trotz einiger verletzungsbedingten Ausfälle wollten Torsten, Rene und Michael im inzwischen bekannten 4-2-1-3 System an den erfolgreichen Offensivfußball der letzten Wochen anknüpfen. Die ersten Minuten waren auch recht vielversprechend, und schon kurz nach Anpfiff musste der Hülser Torwart mit einer Glanzparade sein Team vor einem Rückstand bewahren. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte flachte das Spiel dann allerdings schnell ab. Der HSV stand kompakt in der Abwehr, und der DFC leistete sich zu viele einfache Fehler, so dass der Gegner wenig Mühe hatte, die Dülkener von seinem Tor weg zu halten. Auf der Gegenseite dann nach 18 Minuten das Unvermeidliche: Zuerst wurde der Ball nicht sauber geklärt, der Querschläger landete maßgeschneidert auf dem Fuß des Hülser Angreifers, der die erste echte Chance zur 0-1 Führung nutzte. Leider war der Rückstand kein Weckruf für den DFC, so dass es mit diesem Rückstand auch in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff verstärkten die Dülkener dann ihre Offensivbemühungen, ohne jedoch wirklich durchschlagskräftiger zu werden. Zu allem Überfluss fand in der 43. Minute ein lang nach vorne geschlagener Ball der Hülser per Kopfballverlängerung seinen Weg zum 0-2 ins Dülkener Tor. Als kurz danach der gut agierende Unparteiische nach einer unglücklichen Aktion im Mittelfeld einen Akteur des DFC zu Recht des Feldes verwies, war das Spiel mehr als vorentschieden. In Unterzahl wollte die Wende nicht mehr gelingen, und so scheidet der DFC in einer insgesamt niveauarmen Partie gegen einen abgeklärter agierenden Gegner aus dem Pokal aus. Aber wie sagt man so schön, Mund abputzen und weiter machen, denn schon am kommenden Wochenende geht es in der Meisterschaft zum Tabellenführer nach Nettetal.