Erste gewinnt mit etwas Mühe gegen Amern II.

Dülkens Trainer Klaus Ernst hatte vor dem Spiel ein “komisches Gefühl”. Wenn wir jetzt schreiben, dass sich dieses Gefühl bewahrheiten würde, euch gleichzeitig aber mitteilen, dass unsere Erste 5:2 (2:2) gegen Amern gewonnen hat, fragt ihr euch vermutlich was es mit dem komischen Gefühl so auf sich hat.

Doch der Reihe nach !
Dülken kam  schnell sehr gut in die Partie. Trotz drückender Temperaturen wurde Amern förmlich überrannt. In den ersten 7 Minuten hatte der DFC bereits drei gute Chancen, bevor Peppi Hinz zum 1:0 traf (8.). Als Denis Spanke in der 22. Minute das 2:0 nach einer Ecke erzielte, dachten viele im Stadtgarten, dass der Drops hier schon gelutscht ist. Zu überlegen agierte unsere Mannschaft.

Doch jetzt kam die Sache mit dem “komischen Gefühl”. Plötzlich war der Dülkener Spielfluss dahin und die Sportfreunde aus Amern kamen besser in die Partie. Nur fünf Minuten nach dem 2:0 wurde unsere Abwehr überlaufen und Amern verkürzte auf 1:2. Spätestens als die VSF den Ausgleich erzielten (39.), hatte nicht nur Trainer Ernst ein “komisches Gefühl”. Erstmals nach langer Zeit wirkte unser Team nicht so frisch, so zielstrebig. Es klappte in dieser Phase nicht wirklich viel.

Zwei Wechsel in der Halbzeitpause (Rütten für Schinkels und Savvidis für Vaahsen) brachten im zweiten Durchgang dann wieder etwas mehr Stabilität in die Abwehr. Glück hatte der DFC in 52. Minute, als ein VSF Angreifer plötzlich im Strafraum auftauchte,  von DFC-Keeper Blix attackiert wurde und zu Fall kam. Der Schiri ließ weiterspielen, ob es ein Foul war, kann auch die Fupa-Kamera nicht zweifelsfrei auflösen. Hier hatte unser Team jedenfalls Glück.

Doch Glück muss man sich erarbeiten, dann bekommt man es auch. So auch in der 72. Minute, als eine Freistoßflanke von Spanke, vom Abwehrspieler ins eigene Tor geköpft wurde. Sieben Minuten später hätte Pano Savvidis alles klar machen können, doch er scheiterte mit einem Handelfmeter am Gästekeeper.

Doch unsere Jungs blieben jetzt am Ball und ließen Amern nicht mehr gefährlich vors Tor kommen. Die Entscheidung dann in der 85. Minute durch einen sehenswerten Treffer von Yannik Rütten (Bild). Er schnappte sich den Ball in der eigenen Hälfte, umkurvte einige Abwehrspieler und schon trocken von der Strafraumgrenze zum 4:2.

In der Nachspielzeit dann noch das 5:2 durch Sascha Lochner, der nach einem Schuss von Jütten abstaubte und den Endstand herstellte.

Jetzt war auch das “komische Gefühl” von Klaus Ernst und den Zuschauern wieder weg.
Da Gellep gleichzeitig zwei Punkte in Anrath liegen ließ, ist die Situation für unser Team nicht schlechter geworden. Nächste Woche gehts zum schweren Auswärtsspiel nach Nettetal.

2018-04-22T18:31:13+00:00 22.04.2018|